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Pick-up-Coach 

Claudio Dewall

 zeigt Ihnen psychologisch und physiologisch fundierte Verführungsmethoden...

Hallo lieber Addition-Letter Leser!  

Liebe Leser. Der heutige Letter ist etwas länger, denn er behandelt einen Schriftverkehr mit einem Kunden. Der Inhalt ist für jeden Mann interessant, der am Thema "Frauen" interessiert ist.

 

Hallo Herr Dewall,

vor einiger Zeit bezog ich ihren Report um neue Impulse für mein Leben zu erhalten.

Dazu müssen Sie wissen dass ich bereits seit 3 Jahren mich mit dem Thema „Frauen“ beschäftige. In meinem ersten Jahr besuchte ich einige Workshops und Coachings und ich lernte viele neue Dinge. Auch mit den Frauen klappte es ganz gut. Allerdings hatte ich nur mit den wenigsten Sex da sie mir nach dem Ansprechen schnell langweilig wurden.

Das Ansprechen war trotz diesem Verhalten meine größte Hürde und erforderte enorme Kraftanstrengungen von mir. Dann landete ich irgendwann bei dem Thema Meditation etc. und ich gab das Ansprechen auf. Inzwischen kann ich mich kaum noch dazu aufraffen eine Frau anzusprechen. Erst heute Abend war ich wieder über 1 Stunde weg und konnte mich nicht dazu überwinden eine Frau anzusprechen.

In ihrem Buch beschreiben Sie das Ideomotorische Prinzip. Darin habe ich genau mein Muster erkannt. Früher sprach ich Frauen an, es kostete mich zwar viel Überwindung und Kraft, meine Erfolge nutzte ich aber wie erwähnt nicht aus. Inzwischen ist es so, dass neben dem negativen Gefühl was ich habe, wenn ich eine Frau ansprechen will ich auch keine Zuversicht habe, dass mit der Frau mehr als nur ein Gespräch entstehen könnte. Es ist für mich pure Anstrengung an deren Ende kein Lohn winkt wenn ich eine Frau anspreche. Ich weiß einfach nicht wie ich aus diesem Teufelskreislauf raus kommen kann und mich dazu überwinden eine Frau anzusprechen. Haben Sie Erfahrung mit dieser Thematik?

 

Herzliche Grüße

 

xxxxxxxxxxx

 

 

Hallo XXXXXXXX,

deine Problematik im Selbstkonzept betrifft eine Menge Männer und würde auch Frauen betreffen, sofern diese sich der Aktivität verpflichtet fühlen würden. Aus diesem Grund werde ich deinen Leserbrief (völlig anonym) zu einem Additionletter verarbeiten, damit andere auch einen Vorteil haben. Diesen kannst du auf der Webseite einsehen oder, falls kostenlos angemeldet, per Mail erhalten.

Beschreibe vorab noch kurz, wie du damals, erfolgreich Frauen angesprochen hast und versuche ganz neutral zu bewerten, was die Frauen für dich empfunden haben. Welchen „Wert“ gaben Sie deiner Person und weshalb?

Welche Art, Frauen anzusprechen, kam am besten an bzw. passte am Besten zu dir?

So long - ich warte auf eine Antwort - dann lege ich los****

Claudio 

 

Hallo Claudio,

ich versuche es mal zusammen zu bekommen...

Damals habe ich unter großem inneren Druck angesprochen. Wenn ich mich z.b. samstags mit meinem Freund getroffen hatte um mit ihm auf Flirttour zu gehen stand ich absolut unter Handlungsdruck. Es ist ungefähr mit einem Düsenjäger zu vergleichen der mit Mach 5 durch die Atmosphäre donnerte. Wenn ich dann im Club war wurde der Druck und Zwang immer größer etwas zu tun. Permanent hatte ich gegen meine innere Hürde zu kämpfen die einfach nur weg laufen bzw. nichts machen wollte. Öfters gelang es meiner inneren Hürde mich vom ansprechen abzuhalten, aber dann wurde das schlechte Gewissen und der innerliche Druck so hoch dass ich doch wieder was tat. Wenn ich dann Mädels ansprach durfte es nicht irgendeine sein (Ich habe eine leichte Form von Narzismuss) sondern es musst eine besonders Hübsche sein. Wenn ich diese dann ansprach und ich merkte irgendwann Sie steht auf mich verlohr ich ganz schnell das Interesse. Nummer geholt und nie wieder was von mir hören lassen. So hatte ich mir einige sehr gute Chancen entgehen lassen. Die Frauen mussten immer hübscher sein, aber gemacht hatte ich in den wenigsten Fällen etwas. Im Nachhinein betrachtet war es reines Ego laufen nur um von den anderen gesehen zu werden und somit die eigenen Minderwertigkeitskomplexe zu bedienen.

Äusserlich war ich im Gegensatz zu meinem Innersten scheinbar völlig ruhig. Ich war nie der Tanzflächengamer sondern eher der Typ der die Frauen im Ruheraum charmant anspricht. "Hey du bist mir gerade aufgefallen und da dachte ich mir sagst du einfach mal Hallo" Entschuldige bitte aber ich hab ganz vergessen mich vorzustellen ich bin der... und du bist die... usw...

in der Art habe ich meine Gespräche.

Ich habe innerlich immer die Einstellung ich müsste die perfekte Frau perfekt ansprechen und lasse mir somit viele Chancen entgehen. Zurückweisung nehme ich sehr persönlich obwohl ich bewusst weiß dass es nicht persönlich gemeint ist von der Frau. Hierin besteht aber ein weitere Grund warum ich kaum noch anspreche und tagsüber auf der Straße gar nicht. Zudem fühle ich mich durch die ganzen Dinge extrem unsicher im Gespräch.

Wenn du noch weitere Infos brauchst schicke ich dir diese zu!

Soweit alles Gute!

Beste Grüße

xxxxxxxx

 

 

Hallo xxxxxxx,

stell dir vor, folgender Gedanke wäre gegenwärtige Realität:

Du hast jeden Tag eine Straße entlang zu gehen – du gehst sie tapfer – obwohl du stark an Gicht leidest und jeder Schritt von schrecklichen Schmerzen begleitet wird.

Kraft und Wille ist dafür nötig.

Eines Tages werden deine unterbewussten Gedanken dir einreden:

„Du hast dich jeden Tag geqäult und hattest keine Freude am Gehen. Es ist auch nichts besser geworden! Es bringt nichts. Lass es!“

Du wirst nicht mehr gehen – nicht mehr als nötig.

Du hattest in der Vergangenheit Frauen angesprochen – allerdings in einem dir selbst auferlegten Zwang. Es war innerlich eine Qual für dich. Wunderst du dich, dass dein Inneres sich endlich nicht mehr quälen möchte?

Hypothetischer Szenarienwechsel! Fasse einen neuen Gedanken.

Denk daran, du hättest in der Vergangenheit eine völlig andere Handlungsweise gezeigt. Verinnerliche folgende Gedanken:  

Du bist mit einem Freund weggegangen – weil es Spaß macht. Ein Gesprächsthema zu finden oder zu lachen fällt euch nicht schwer denn eure Laune ist bestens. Sicherlich befinden sich auch Frauen in eurem Bereich. Falls welche davon interessant sind, nutzt ihr eure gute Stimmung nutzen, um einen unbefangenen Kontakt herzustellen. Ob das nun in einer direkten Art („Du bist mir eben aufgefallen weil…“) oder („Sag mal – ist hier eigentlich donnerstags auch was los denn…?“) geschieht ist unerheblich. Kontakte mit Frauen – soweit welche entstehen – dienen dazu, die Stimmung weiter zu verbessern und es macht deshalb Freude, mit ihnen Kontakt aufzunehmen.

OK XXXXX. Wie fühlt sich das an?

Gehen wir gedanklich ich deine reale Situation.

Du erwähnst den Begriff Narzismus.

Dazu folgende Erklärung:

Der Begriff kommt schon am Ende des 19. Jahrhunderts in der Psychologie vor, wo er sich in drei Bereichen etabliert

1. Als zentrales Konzept im psychoanalytischen Diskurs.

2. Als Bezeichnung für eine Persönlichkeitsstörung in der klinischen Psychologie

3. Im Sinne eines mehrdimensionalen Persönlichkeitsmerkmals oder Persönlichkeitsstils im subklinischen, normalpsychologischen Bereich.  

Narzismus kann also im völlig normalen Bereich stattfinden und viele Menschen sind narzistisch veranlagt.

Ein Problem ergibt sich nur, wenn es mehr als nur eine Dispostion (eine relativ stablie Persönlichkeitseigenschaft) ist und klinischen Befund zeigt.

Ein Narzist (klinisch-bedenklich) ist ein Mensch, auf den folgende Kriterien zutreffen:

Ein tiefgreifendes Muster von Großartigkeit (in Phantasie oder Verhalten), Bedürfnis nach Bewunderung und Mangel an Empathie. Die Störung beginnt im frühen Erwachsenenalter, und tritt in den verschiedensten Situationen auf.

 

Mindestens 5 der folgenden Kriterien müssen erfüllt sein:

• hat ein grandioses Gefühl der eigenen Wichtigkeit (übertreibt z.B. die eigenen

Fähigkeiten und Talente; erwartet, ohne entsprechende Leistung als

überlegen anerkannt zu werden);

• ist stark eingenommen von Phantasien grenzenlosen Erfolges, Macht,

Glanz, Schönheit oder idealer Liebe

• glaubt von sich, besonders und einzigartig zu sein und nur von anderen besonderen

und angesehenen Personen (oder Institutionen) verstanden zu

werden oder nur mit diesen verkehren zu können

• verlangt nach übermäßiger Bewunderung

• legt ein Anspruchsdenken an den Tag, d.h. übertriebene Erwartungen an

eine bevorzugte Behandlung oder automatisches Eingehen auf die eigenen

Erwartungen

• ist in zwischenmenschlichen Beziehungen ausbeuterisch, d.h. zieht Nutzen

aus anderen, um die eigenen Ziele zu erreichen,

• zeigt einen Mangel an Empathie: ist nicht willens, die Bedürfnisse und Gefühle

anderer zu erkennen oder sich mit ihnen zu identifizieren

• ist häufig neidisch auf andere oder glaubt, andere seien neidisch auf

ihn/sie,

• zeigt arrogante oder überhebliche Verhaltensweisen oder Haltungen.

 

Die ersten drei Kriterien betreffen die grandiose Selbstsicht des Narzissten, die

sich mit dem Satz „Ich bin allmächtig und vollkommen“ zusammenfassen lässt.

 

Treffen solche Dinge auf dich zu, wäre eine Behandlung anzuraten um dein Leben zu erleichtern.

Ich nehme jedoch an, dass das nicht so ist.

 

Den Lauf des Lebens zu steuern und über bestimmte Erfolge – welche auch immer – den Selbstwert zu regulieren, ist eine völlig natürliche Aktion. Die Ausprägungen dabei sind sicherlich different.

Deine Vergangenheit beinhaltet bestimmte Verhaltensweisen. Es war eine Anstrengung für dich, eine Frau anzusprechen und es war deshalb abzusehen, dass folgende Szenarien eintreten:

 

·        Du hast keine Freude an „Objekten“, welche solche Mühen bereiten.

 

·        Du hörst irgendwann auf, dich abzumühen

 

·        Deine Stimmung verschlechtert sich beim Gedanken dich bemühen zu müssen und dein Unterbewusstes sagt dir, dass du es lassen sollst

 

·        Dir ist klar, dass du nicht locker erscheinen kannst und daher erwartest du keine positiven Reaktionen mehr (ideomotrisches Prinzip)

 

 

Welcher Weg führt dich heraus?

Die Lösung ist eine Veränderung der Parameter.

Geh an Orte, die auch von Frauen besucht werden. Erwarte nichts und verlange von dir selbst nichts.

Menschen haben Selbstkonzepte, eigene Vorlieben, eigene Erwartungen und auch einen eigenen Humor usw. und deshalb wird es auch Abweisungen geben.

Geh allein weg oder mit einem Freund , wie es dir besser gefällt und nicht deshalb, weil die eine oder andere Art für das Flirten besser wäre.

Bist du in einer guten Stimmung kannst du diese nutzen, um auch jemand anderen damit anzustecken. Überlege nicht jedes Wort das du sagen könntest sondern sag einfach etwas…

Erwarte nicht dass jede Frau auf dich positiv reagiert – dazu sind die Menschen zu verschieden.

Alles, was in meinen Unterlagen steht soll dir in der Anwendung Freude bereiten und auch die Frauen erfreuen. Nutze diese Kraft und vergiß bitte das Spiel, das du in den anderen Seminaren gelernt hast – das Spiel mit Zwängen und sammeln von Telefonnummern etc.

Deine Art, die du beschrieben hast um Frauen anzusprechen ist völlig ok, falls es dir in dieser Art Freude bereitet. Falls nicht, wähle künftig eine andere Art der Kontaktherstellung – eine die zu dir passt.

Fazit: Weg von den Zwängen – hin zu Freude am Leben und auch daran Frauen anzusprechen – weil die so prima sind.

Das ideomotorische Prinzip verändert sich immer – wenn es wegen Änderung der Parameter in der alten Form nicht mehr visualisierbar ist.

Du gehst nicht mehr weg um Frauen anzugraben – du gehst weg, weil es dich in gute Stimmung bringt. Du bist echt gut drauf und falls eine Frau dir interessant erscheint, darf sie an deiner Stimmung teilhaben – sich an dir erfreuen. Falls gut gelaunte Frauen neben dir sind, sag Ihnen doch einfach, dass ihre Stimmung super ist und du sowas magst. Sag ihnen einfach wie es ist (z.B. dass dir ihre gute Laune gefällt und du regelrecht spürst dass sie echt prima ist...) und was ist, dann fühlst du dich super.

Sag einer lächelnden, lachenden Frau dass sie dich in noch bessere Stimmung bringt und dass du schon viele Menschen hier gesehen hast, die traurig in die Welt schauen. Die Frau wird sich profilieren.

Ich z.B. höre dann Sachen wie:

„Ich bin immer gut gelaunt wenn ich weggehe, sonst könnte ich ja zuhause bleiben…“

oder nur

„Ich bin immer so.“

XXXX, hast du mal nachgedacht, welche Menschen im Beruf am Meisten leisten?

Es sind die, die Spaß an ihrem Beruf haben und eine Gabe, die Dinge positiv zu sehen. Probleme sind dabei nur Herausforderungen ohne welche alles nur langweilig wäre.

Und nicht vergessen: 

Frauen sind freundlich – Frauen sind clever – Frauen sind einfach super.

 

So long for you

Claudio

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